Schleifmaschinen nach der Verwendung der Kappsäge

 

 

Mit der Kappsäge können präzise Schnitte erlangt werden. Nicht nur im Profi-, sondern auch im Hobbybereich sind exakte Schnitte essentiell. Mit dem Schnitt an Holz oder anderen Materialien, muss bei der Präzision nachgeschliffen werden. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Schleifmaschinen die ihre Vor- und Nachteile haben. Für nähere Informationen zu den einzelnen Schleifer Typen, findet sich spezifischeres unter https://schleifer-welt.com/.

 

Welcher Schliff kommt als erstes?

 

Der Schleifprozess lässt sich in drei bis vier Phasen unterteilen. Vom Grob-, zum Mittel- bis hin zum Feinschliff gibt es einiges zu bieten. Anfangs ist es ratsam sich mit mittlerem Schleifpapier auseinander zu setzen. So lässt sich eine Schädigung des mit der Kappsäge durchtrennten Holzstückes vermeiden. Die Körnung des mittleren Schleifpapiers liegt zwischen 36 bis 80, obwohl meiner Meinung nach der tiefere Wert eher zum Grobschliff gehört.

 

 

Für den Feinschliff der immer nach dem mittleren Schliff folgt, sollte Papier mit einer Körnung von 100 bis 180 genommen werden. Auch höhere Körnungen sind angebracht, wenn vorab eine gute Grundlage geschaffen wurde. Allgemein sollte festgehalten werden, dass immer Stufenweise geschliffen werden muss. Zu große Sprünge zwischen der Schleifpapierwahl können das Holzbild negativ verändern.

 

Geeignete Schleifmaschinen

 

Zum Abschleifen von Holz ist immer zu beachten welche Größe die Stücke aufweisen. Bandschleifer sind für den Gebrauch von langen und weiten Strecken sehr gut geeignet. Große Flächen lassen sich schön mit den Händen führen. Dabei ist kein Kraftaufwand von Nöten, da das Eigengewicht des Bandschleifers genügend Druck ausübt. Mit dem richtigen Schleifpapier, lassen sich neben Holz auch Kunststoff und Aluminium verarbeiten.

 

 

Für kleiner Werkstücke lässt sich der Bandschleifer mit etwas Geschick auch in einen stationären Schleifer umwandeln. Der Multischleifer ist in meinen Augen nicht als Profi Gerät geeignet, doch reicht für den Hobby Bedarf vollkommen aus. Wie der Name der Maschine verrät, sind hier Multiple Prozesse möglich. So können durch die Flexibilität zwei bis vier verschiedene Aufsätze genutzt werden. Die Zusätze hängen immer von der Maschine des Herstellers ab.

 

Flexibles Werkzeug

 

So kann in den meisten Fällen ein Schwing- in einen Deltaschleifer umgewandelt werden. Auch sind Exzenter- und Fingerschleiferausätze keine Seltenheit. Gerade die Varianz wird hierbei groß geschrieben. Ecken, Rundungen, kleines und großes sind kein Problem mehr. Hier steht das Detail im Fokus. Je nach Verwendungszweck kann hier tiefer in die Tasche gegriffen werden. Tellerschleifer gibt es in zwei Formen.

 

 

Zum einen gibt es sie als stationäre Geräte. Diese sind passend um nach einen exakten Schnitt mit der Kappsäge Krümmungen oder gerade Flächen zu bearbeiten. Zum anderen die wohl beliebteste Schleifmaschine der Exzenterschleifer. Die fest stehende Variante ist hier wohl am geeignetsten. Sie lässt viel Spielraum offen, doch ist weniger vorteilhaft bei langen Holzstücken.

 

Alternativen: Per Hand schleifen

 

Wer auf eine Maschine verzichten möchte, der kann auch die klassische Handtechnik in Anspruch nehmen. Durch gleichmäßigen schleifen mit Schleifpapier kann das gleiche Ergebnis wie mit einer Maschine erzielt werden. Jedoch sind der Zeit- und Kraftaufwand um einiges höher. Um richtig mit dem Schleifpapier arbeiten zu können wird ein Schleifblock benötigt. Dieser wird von dem Schleifpapier fest umschlungen, sodass es stramm ist.

 

 

Je nach Qualität des Papiers, kann die Arbeit länger dauern. Abzuraten ist von Schleifpapier welches von einem No Name Hersteller stammt. Gerade dieses hat kein langes Durchhaltevermögen und enttäuscht schnell. Gebrandetes Schleifpapier ist hingegen qualitativ hochwertiger. Vereinzelt kann dies in Baumärkten gefunden werden. Im Internet findet sich schnell gute Qualität.

 

Schlussfolgerung

 

Mir persönlich ist es lieber mit einer Schleifmaschine zu arbeiten. Sie erleichtert viele Prozesse und ermöglicht ein gezieltes und schnelles Arbeiten. Bei häufigeren Anwendungen würde ich die elektrische der Hand Variante vorziehen. Ebenfalls ist festzuhalten, dass Qualität sich durchsetzt.

 

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